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IBZ Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V.
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Veranstaltungen

Das IBZ Berlin lädt ein: Konzerte und Vorträge zu aktuellen Themen aus Kultur, Politik und Wissenschaft

Das Begegnungs- und Kulturprogramm im IBZ ist ein zentrales Anliegen des Trägervereins. Die Aufgabe des IBZ e.V. ist der Gedankenaustausch zwischen internationalen Wissenschaftler*innen und Künstler*innen und ihren deutschen Kolleg*innen. Im IBZ finden darum regelmäßig Kammerkonzerte, Vorträge und spannende Podiumsdiskussionen mit Wissenschaftler*innen und Gästen aus aller Welt statt.

Das Veranstaltungsmanagement liegt in den Händen von Anne Krainz. Sie organisiert und betreut die Veranstaltungen und stellt das Jahresprogramm gemeinsam mit den Bewohner*innen und Veranstaltungspartnern zusammen.

Wenn Sie selbst eine Ausstellung im IBZ organisieren, ein Konzert geben oder einen Vortrag über Ihre wissenschaftliche Arbeit halten möchten, sind wir auf Sie gespannt. Bitte schreiben Sie uns an anne.krainz(at)ibz-berlin.de. Schauen Sie doch mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

"Winterreise" - was danach geschah

4. Oktober 2018

19:30 Uhr - Saal, Haus D, 4. OG - Eintritt frei

Franz Schuberts Liedzyklen in Fortsetzungen seines Zeitgenossen Carl Banck
Ein Gesprächskonzert mit Maria Behrendt (Moderation), Anna Schors (Mezzosopran) und Paul Heller (Klavier)

Winterreise und kein Ende? In einem musikwissenschaftlichen Gesprächskonzert widmen sich Anna Schors (Mezzosopran) und Paul Heller (Klavier) gemeinsam mit der Musikwissenschaftlerin Maria Behrendt dem Schubert-Zeitgenossen Carl Banck, der 1837 eine Fortsetzung zu Schuberts Winterreise komponierte, mit dem Titel Des Leiermanns Liederbuch. Bereits 1836 schrieb er mit Des Müllerburschen Liebesklage zudem eine alternative Version zu Schuberts Die schöne Müll, die vermutlich von seiner glücklosen Liebe zu Clara Wieck inspiriert war.
Obwohl heute unbekannt, können diese beiden Zyklen durchaus als kleine musikgeschichtliche Sensation gelten: Sie stellen nicht nur die einzigen zwei Beispiele einer derart direkten Bezugnahme innerhalb des deutschen romantischen Kunstliedes überhaupt dar, sondern sind auch ein überraschend fortschrittliches musikalisches Statement in einer Zeit, in der Schuberts Lieder im Allgemeinen abgelehnt wurden: Die Lieder des späteren ›Liederfürsten‹ irritierten durch die Offenheit ihrer Form, die Emanzipation des Klaviers, und wurden lediglich von einer kleinen, eingeschworenen Fangemeinschaft rezipiert, zu der sich auch Carl Banck zählte.
In einem Gesprächskonzert erwecken Anna Schors, Paul Heller und Maria Behrendt Leiermann und Müllerburschen zum Leben und zeigen, wie Carl Banck mit seinen Zyklen dem großen Liedmeister Schubert seine Reverenz erwies – und dabei doch ganz eigene Wege ging.

Brecht Abend "...die im Dunkeln sieht man nicht"

11. Oktober 2018

19:30 Uhr, Saal, Haus D, 4. OG - Eintritt frei

"...die im Dunkeln sieht man nicht"

unter dieses Motto aus Bertolt Brechts Mackie Messer II (...geht der Bankier Mackie Messer) stellen Peter Siche, Gesang, und Klaus Schäfer, Klavier, ihr Brecht-Programm. Hierbei sind die gesprochenen Texte sowie alle Liedtexte ausschließlich von Bertolt Brecht. Die Vertonungen schufen unterschiedliche Komponisten, allen voran Brechts Freund Hanns Eisler, der etwa die Hälfte aller Titel kongenial komponiert hat.
Ob bei ernsten und revolutionären Themen, beispielsweise "Ballade vom Wasserrad" oder "Lob de Lernens", philosophischen Gedichten, etwa "Der Radwechsel" oder "Das Wasser, das du in den Wein schüttest, kannst du nicht mehr herausschütten...", oder aber prall komischen Liedern und Texten, zum Beispiel "Kleines Lied" oder manche der "Keuner-Geschichten", immer wieder erstaunen einen die Vielfalt der Themen Brechts. Hierbei ist auch Klaus Schäfer als Rezitator zu hören. Das Publikum soll nachdenklich sein oder auch herzhaft lachen. In jedem Fall kann es einen tiefen Blick in das Schaffen von BB werfen.

Line Bøgh + live visuals by Christian Gundtoft

18. Oktober 2018

19:30 Uhr, Clubraum - Eintritt frei

Das dänische Künstlerduo Line Bøgh + live visuals by Christian Gundtoft ist eine moderne Form des Storytelling. Lines musikalisches Universum ist fragil, verspielt und poetisch - sie arbeitet mit vocal loops, keyboard sounds, omnichord und laptop und kreiert so eine atmosphärische Lautmalerei um ihre Songs.
Während sie spielt kreiert Christian Zeichnungen und Animationen die er live auf eine Leinwand projiziert - die Geschichte der Songs wird so zusätzlich durch die Grafiken erzählt.
Der Mix aus Musik und live zeichnen schafft eine einzigartige und intime Konzertatmosphäre.

Dernier Métro – Chansons, Tangos, Schlager, Balladen

25. Oktober 2018

19:30 Uhr, Saal, Haus D, 4. OG - Eintritt frei

Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Edith Piaf, Serge Gainsbourg, Gilbert Bécaud und Dalida sind im sprachgemixten Programm des facettenreichen Trios ebenso vertreten wie italienische Popsongs, argentinische Tangos, skurile Schlager und überraschende eigene Stücke. Die Interpretationen sind temperamentvoll, übermütig, leidenschaftlich, romantisch, voller Lebensfreude und Selbstironie.
mit

Petra Zeigler, Gesang,
Paul Schwingenschlögl (tp, p)
Julian Gretschel (tb, p)

Downloads

Das IBZ Programm ist interessant und vielseitig - hier finden sie die Monatsprogramme der Veranstaltungen der letzten 6 Monate zum Download.

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